06 | 10 | 2026
Vive le Boulevard!

Diese drei Stücke aus unserem Programm bringen französischen Esprit auf die Bühne!
HOTEL MIMOSA – ein Hotel, das es gar nicht gibt
François geniesst die Zeit mit seiner Geliebten Magali in deren Villa im Süden Frankreichs. Seiner Ehefrau erzählt er allerdings seit Jahren, er logiere während seiner Arbeit im «Hotel Mimosa». Als sie ihn dort überraschend besuchen will, muss aus der Villa kurzerhand ein Hotel werden.
Der Komödien-Hit von Pierre Chesnot in einer Dialektbearbeitung von Kristin Anderegg ist französischer Boulevard, wie man ihn sich wünscht: temporeich, charmant und voller aberwitziger Verwicklungen. Und kaum ist das vermeintliche Hotel eröffnet, stehen natürlich auch schon die ersten «Gäste» vor der Tür…
DER KILLER UND DIE NERVENSÄGE – zwei Zimmer, zwei Männer, ein Desaster
Remo Brügger ist ein Scharfschütze, der aus seinem Hotelzimmer einen Zeugen liquidieren soll. Im Nebenzimmer versucht der verlassene Urs Gisler, sich das Leben zu nehmen. Brügger muss sich notgedrungen um ihn kümmern – und Gisler wird immer anhänglicher.
Diese schwungvolle Komödie von Francis Veber in einer Diealektbearbeitung von Domenico Blass verbindet rabenschwarzen Humor mit rasantem Boulevardtheater. Aus einer denkbar einfachen Ausgangslage entwickelt sich ein herrliches Zusammenspiel zweier Figuren, die eigentlich nur eines wollen: einander möglichst schnell wieder loswerden.
EIN SCHLUCK ZUVIEL – eine Nacht ohne Erinnerung
David Hagendorn, Direktor im Bundesamt für Gesundheit, wacht im Bett einer völlig fremden jungen Frau auf – und kann sich an nichts erinnern. Woher kommt die Riesensumme in seiner Tasche? Was ist in der vergangenen Nacht passiert? Und warum tauchen plötzlich ein Kriminalkommissar, ein Gangster und sogar eine Leiche auf?
In diesem Meisterwerk in der Dialektbearbeitung von Erwin Britschgi lässt Pierre Chesnot seinen Protagonisten immer tiefer im Chaos versinken. Eine turbulente Komödie mit überraschenden Wendungen, viel Spannung und einer Ausgangslage, bei der eines schnell klar wird: Dieser eine Schluck hatte es in sich.
Tempo, präzise Dialoge, überraschende Wendungen und Figuren, die sich mit jedem Rettungsversuch nur noch tiefer ins Chaos manövrieren: Voilà – das ist Boulevard à la française!