Alles neu, macht der Mai
Verwechslungskomödie
Komödie, Lustspiel, Schwank
Zwei- und Mehrakter, abendfüllend
ca. 100 Min., 78 Seiten
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5 D | 6 H | 11 Pers
3 Akte / 1 Bühnenbild
Schon seit Jahren beschwert sich Ehefrau Veronika über die
Unzulänglichkeiten des Eigenheims. Im Elternhaus von Michael
kleben noch die braunen Fliesen aus der Erbauerzeit mehr oder
weniger an der Wand, es gibt noch immer die hellgrüne
Badewanne, die Wände mit Tapeten mit tollem Muster bräuchten
einen neuen Anstrich, so die Vorwürfe von Veronika. Ehemann
Michael Bayer ist die ewigen Beschwerden leid. Er verspricht schon
seit Jahren eine Renovierung in Eigenleistung. Veronika hat sich
deshalb ohne Wissen der Familie bei der Heimwerkersendung
„Alles neu, macht der Mai!“ beworben. Karl, Vater von Michael, will
der Renovierung auf die Sprünge helfen, indem er den Handwerker
Josef Schwarz einlädt, der die Renovierung fast umsonst macht.
Für ihn ist das wesentlich kostengünstiger, als den Geldforderungen
seiner Frau für eine verjüngende Schönheitsoperation
nachzugeben. Tochter Sabine hat ihre Freundin Katja, eine junge
Architektin, eingeladen, um ihren Vater mit konkreten Plänen zu
überzeugen. Nach einer Nachtschicht, die wegen der
Walpurgisnacht recht anstrengend war, trifft sie jedoch auf die
Handwerker Ivan und Ali, welche bereits einen Auftrag von Herrn
Beier zur Badrenovierung haben. Oma Maria erwartet inzwischen
den Redakteur eines Livestylemagazins, da sie bei einem
Preisausschreiben einen Auftritt in der Sendung „Schöner an einem
Tag!“ gewonnen hat. Dort werden Frauen vor, während und nach
einer Schönheitsoperation gezeigt.
Olaf und Karin, die beiden Fernsehredakteure, kommen ins Haus,
um Wohnung und Gewinnerin auf ihre Renovierungsbedürftigkeit
hin zu untersuchen. Wenn nun drei Handwerker, zwei
Fernsehredakteure und eine Architektin ins Haus eines
handwerklich begabten Alleskönners kommen, kann es schon mal
turbulent zugehen. Wenn dann noch die Fernsehleute verwechselt
werden, der Maler zum Schönheitschirurgen wird, eine
Exhibitionistin im Haus ihr Unwesen treibt und die Handwerker sich
mit einem Wettrenovieren duellieren, kann es dem Hausherrn schon
mal zu viel werden. Die schlagfertige Redakteurin Karin Licht gönnt
Michael eine kurze Auszeit, bevor dieser ein zweites Mal die
Handwerker und Architekten vor die Tür setzen kann. Danach
scheint der Heimhandwerker wie ausgewechselt und freut sich über
die Ergebnisse seiner Renovierung.
Ob es am Ende ein neues Badezimmer oder eine neue Oma geben
wird, wird an dieser Stelle noch nicht verraten.